Brustvergrößerung

Für harmonische Proportionen, die sich natürlich anfühlen.

Für ein gutes Körpergefühl

Eine Brustvergrößerung, auch Mammaaugmentation genannt, kann dazu beitragen, die Brustform harmonischer an die eigene Körperproportion anzupassen und das persönliche Körpergefühl zu stärken. Gründe für den Wunsch nach einer Brustvergrößerung können sehr unterschiedlich sein: ein als zu klein empfundenes Brustvolumen, eine sichtbare Asymmetrie oder Veränderungen nach Schwangerschaft, Gewichtsabnahme oder altersbedingter Gewebeveränderung.

Im Mittelpunkt steht dabei immer ein Ergebnis, das natürlich wirkt und zu Ihrem Körper passt. In der persönlichen Beratung besprechen wir gemeinsam, welche Methode für Sie sinnvoll ist — zum Beispiel eine Brustvergrößerung mit Implantaten oder mit Eigenfett. Dabei erhalten Sie eine realistische Einschätzung zu Möglichkeiten, Grenzen und dem für Sie passenden Behandlungsweg.

Behandlungsdauer ca. 60 – 90 min
Narkose Vollnarkose
Aufenthalt eine Nacht
Nachsorge Kompressions-BH für 4 – 6 Wochen und „Stuttgarter Gürtel“ für 1 – 2 Wochen
Entfernung der Fäden Selbstauflösende Fäden
wieder alltagstauglich nach ca. 2 Wochen (je nach Heilung/Alltag)

Kurzüberblick

Das Wichtigste auf einen Blick.

Die zentralen Fakten zur OP, zur Nachsorge und zur voraussichtlichen Ausfallzeit finden Sie hier kurz und verständlich zusammengefasst.

Finanzierung

Kosten einer Brustvergrößerung

Die Kosten lassen sich nicht pauschal nennen, weil sie von der Methode (Implantate oder Eigenfett), dem OP-Aufwand und Ihren individuellen Voraussetzungen abhängen. Im Beratungstermin erhalten Sie eine klare, schriftliche Kalkulation inklusive Planung und Nachkontrollen.

Eine Finanzierung in Raten ist über seriöse Anbieter häufig möglich. Weil mögliche Folgekosten bei Komplikationen oft nicht oder nur teilweise von Krankenkassen übernommen werden, kann eine Folgekostenversicherung zusätzlichen Schutz bieten.

Die unterschied­lichen Methoden

Meist erfolgt die Brustvergrößerung über einen kleinen Schnitt in der Unterbrustfalte von etwa 3,5 bis 4,5 cm. Diese Methode gilt als besonders schonend, weil das Risiko für Nervenverletzungen und mögliche Sensibilitätsstörungen gering ist und die Stillfähigkeit in der Regel nicht beeinträchtigt wird. Alternativ sind auch Zugänge über die Achsel oder am Brustwarzenrand möglich. Der Achselschnitt hinterlässt keine Narbe an der Brust, ist jedoch nicht für Implantate unter dem Muskel geeignet und kann ein höheres Infektionsrisiko mit sich bringen. Beim Schnitt am Brustwarzenrand ist die Narbe meist kaum sichtbar, die Stillfähigkeit kann dabei aber eher beeinträchtigt werden. Der Eingriff findet in Vollnarkose statt und wird von einem erfahrenen Anästhesie-Team begleitet.
Volumen und Projektion sind gut planbar, meist reicht eine OP. Da es Fremdmaterial ist, sind Kontrollen wichtig und ein Kapselfibrose-Risiko bleibt.

I

Implantate

Sehr natürlich und ohne Fremdmaterial, zusätzlich mit Kontur-Effekt durch Fettentnahme. Dafür weniger planbar, oft mehrere Sitzungen und ausreichende Fettreserven nötig.

E

Eigenfett (Lipofilling)

Ablauf der Brustvergrößerung

1.

Vor der Operation

2.

Operationsverlauf

3.

Nach dem Eingriff

4.

Weitere Infos

Gut informiert entscheiden

Wie bei jedem Eingriff können auch bei einer Brustvergrößerung Risiken auftreten, z. B. Blutergüsse (Hämatome), Flüssigkeitsansammlungen (Serome) oder selten Infektionen. Je nach Methode sind außerdem Kapselfibrose (bei Implantaten), Fettnekrosen oder Mikrokalk (bei Eigenfett) sowie vorübergehende Sensibilitätsänderungen möglich.

Für eine gute Heilung ist die Nachsorge wichtig: Kompressions-BH und ggf. „Stuttgarter Gürtel“ nach Plan, Schonzeiten für Arme und Sport sowie das Meiden von starker Hitze und UV. Kontrolltermine begleiten den Verlauf. Ausführliche Hinweise zur Heilung, Sportpause, Narbenpflege und Empfehlungen für den Alltag finden Sie auf unserer Seite zur Nachsorge nach Brustvergrößerung.

Alternative

Brust­vergrößerung durch Eigenfett

Neben der klassischen Brustvergrößerung mit Implantaten bieten wir auch eine Vergrößerung mit Eigenfett an. Diese Methode ist heute sehr etabliert und hat sich in vielen Behandlungen bewährt.

Häufige Fragen


1. Schnitt um den Warzenhof:
– Kaum sichtbare Narbe
– Gefahr, dass die Brustdrüsen beschädigt werden

2. Schnitt unterhalb der Brust:
– Narbe recht gut sichtbar
– Keine Gefahr, dass die Brustdrüsen beschädigt werden

3. Schnitt durch Achselhöhle:
– Narbe kaum sichtbar
– Die Brustdrüsen werden nicht beschädigt

Vor einer Brustvergrößerung sind medizinische Voruntersuchungen wichtig, zum Beispiel beim Hausarzt oder Internisten und je nach Situation auch beim Gynäkologen oder weiteren Fachärzten. So lassen sich Risiken bestmöglich einschätzen und reduzieren. Es kann dabei auch sein, dass eine Operation aus medizinischen Gründen nicht empfohlen wird. Ihre Sicherheit steht für uns an erster Stelle.

Bei der OP verwenden wir in der Regel selbstauflösende Fäden, sodass kein Fadenzug nötig ist. Meist sind auch keine Drainagen erforderlich. Nach dem Eingriff gilt: In den ersten Wochen nicht überlasten, körperliche Anstrengung reduzieren und für mindestens sechs Wochen Sauna, Solarium und intensive Sonne meiden. Außerdem tragen Sie für etwa sechs Wochen einen Spezial-BH und einen Brustgurt, damit die Implantate stabil in Position einheilen können.

In den ersten Tagen können nach einer Brustvergrößerung leichte bis mäßige Schmerzen auftreten. Später geht das häufig in ein Spannungsgefühl über, das in der Regel normal ist. Für die erste Zeit bekommen Sie passende Schmerzmedikamente von uns.

Implantate müssen in der Regel nur dann gewechselt werden, wenn Probleme auftreten oder sich die Brust sichtbar verändert. Ein häufiger Grund kann eine Kapselfibrose sein. Sie kann sich zum Beispiel durch eine tastbare Verhärtung bemerkbar machen, manchmal auch durch Schmerzen oder eine Formveränderung der Brust.

Die Kosten einer Brustvergrößerung werden nur dann von der Krankenkasse übernommen, wenn eine medizinische Indikation vorliegt – zum Beispiel nach einer Brustkrebserkrankung, Fehlbildung oder einem schweren Trauma. Für rein ästhetische Brustvergrößerungen ist die Folgekostenversicherung zuständig, falls es zu Komplikationen kommt, nicht jedoch für die ursprüngliche Operation selbst.

Das ist individuell. Für ein sichtbar größeres Volumen werden pro Seite meist mehrere hundert Milliliter aufbereitetes Eigenfett benötigt. Da nicht das gesamte Fett dauerhaft einheilt, muss mehr entnommen und aufbereitet werden. Wenn ein Zuwachs von mehr als einer Körbchengröße gewünscht ist, sind häufig zwei bis drei Sitzungen sinnvoll.

  • Alles aus einer Hand: Beratung, OP und Nachkontrollen bei uns
  • Hochmoderner, hauseigener OP
  • Individuell abgestimmtes OP-Konzept
  • Eingespieltes, erfahrenes Team
  • Implantate von Polytech, in Deutschland hergestellt und TÜV-geprüft
  • Dr. Beilke operiert selbst, ist vor und nach der OP ihr Ansprechpartner und führt die Wundkontrollen persönlich durch

Bei Fragen stehen wir Ihnen
jederzeit gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns per Telefon, E-Mail oder einfach über das Kontaktformular.