Brustvergrößerung mit Eigenfett

Natürliches Volumen ohne Implantat

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett verbindet einen natürlichen Volumenaufbau mit dem Vorteil, dass an einer anderen Körperstelle Fett entnommen und die Kontur dort gleichzeitig verfeinert werden kann. Wir planen die Behandlung individuell nach Ihrer Anatomie, dem gewünschten Ergebnis und realistischen Zuwächsen – ganz ohne Fremdmaterial. Das aufbereitete Eigenfett wird in feinen, sorgfältig dosierten Schichten eingebracht, damit es sich gut ins Gewebe einfügt. So entstehen weiche Übergänge und eine natürliche Haptik.

Sitzungen häufig 2-3 je nach Ziel
Intervalle ca. 6–12 Wochen
Take-Rate Ein Teil des eingebrachten Fetts wird vom Körper wieder abgebaut – das berücksichtigen wir in der Planung

Kurzüberblick

Das Wichtigste auf einen Blick.

Die zentralen Fakten zur OP, zur Nachsorge und zur voraussichtlichen Ausfallzeit finden Sie hier kurz und verständlich zusammengefasst.

Ablauf

Brust­vergrößerung durch Eigenfett

Vorteile & Grenzen

V

Vorteile

G

Grenzen

Risiken & Nachsorge

Zu den möglichen Risiken gehören Schwellungen und Hämatome, vor allem an den Entnahmestellen. Außerdem können Fettnekrosen oder Mikrokalk entstehen, Infektionen sind selten. In der Nachsorge ist die Kompression an den Entnahmestellen wichtig, ebenso Schonung und das Meiden von Hitze sowie intensiver UV-Strahlung in der ersten Zeit. Strukturierte Kontrollen begleiten die Heilung, und je nach Befund können wir zusätzlich Maßnahmen zur Optimierung des Hautbilds einplanen.

Häufige Fragen

Für einen sichtbareren Volumenaufbau werden pro Brust häufig mehrere hundert Milliliter aufbereitetes Eigenfett benötigt. Da nicht das gesamte Fett dauerhaft einheilt, planen wir bewusst mit Reserve und – wenn sinnvoll – auch mit einer Folgesitzung.

Bei größeren Zielen sind oft mehrere Sitzungen nötig, weil die Einheilrate („Take-Rate“) individuell unterschiedlich ist und ausreichend Fettreserven vorhanden sein müssen. Zudem können in seltenen Fällen kleine Knoten oder Mikrokalk entstehen, was bei späteren bildgebenden Kontrollen mit berücksichtigt wird.

Das hängt von Ihrem Zielbild, Ihrem Gewebe, der gewünschten Projektion und davon ab, ob Sie weitere Sitzungen einplanen möchten. Wir beraten Sie dazu neutral und empfehlen die Methode, die in Ihrem Fall am stimmigsten ist.

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett eignet sich vor allem für Patientinnen, die sich eine moderate, natürliche Volumenzunahme wünschen und gleichzeitig über geeignete Fettdepots verfügen, zum Beispiel an Bauch, Hüfte oder Oberschenkeln. Die Methode ist besonders interessant, wenn ein weiches, natürliches Ergebnis ohne Implantat im Vordergrund steht. Weniger geeignet ist sie, wenn ein sehr deutlicher Größenzuwachs, eine starke Projektion oder ein besonders exakt planbares Körbchengrößen-Ziel gewünscht wird.

Ein Implantat kann sinnvoller sein, wenn ein deutlicherer und besser planbarer Volumenaufbau gewünscht wird. Auch bei sehr schlanken Patientinnen mit wenig geeigneten Fettreserven oder bei dem Wunsch nach mehr Projektion kann ein Implantat die passendere Methode sein. Eigenfett eignet sich eher für natürliche, moderate Veränderungen, während Implantate größere Form- und Volumenziele verlässlicher ermöglichen können. Welche Methode im Einzelfall besser passt, klären wir in der persönlichen Beratung anhand von Anatomie, Gewebe, Wunschbild und medizinischer Ausgangssituation.

In der fachärztlichen Beratung bespricht Dr. Ricardo Beilke Ihre Wünsche, Ihre anatomischen Voraussetzungen und die realistischen Möglichkeiten einer Brustvergrößerung mit Eigenfett. Dabei werden geeignete Entnahmestellen, das gewünschte Volumen, mögliche Grenzen, Risiken und der Ablauf der Behandlung individuell erklärt. Ziel ist eine ehrliche Empfehlung, ob Eigenfett, ein Implantat oder eine andere Vorgehensweise in Ihrem Fall am sinnvollsten ist. So entsteht ein Behandlungsplan, der zu Ihrem Körper, Ihrem Gewebe und Ihrem ästhetischen Ziel passt.

Bei Fragen stehen wir Ihnen
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