Gynäkomastie

Wieder wohlfühlen im eigenen Körper.

Mehr Sicherheit im Oberkörper

Gynäkomastie beschreibt eine vergrößerte, weiblich wirkende Brust beim Mann, häufig sind beide Seiten betroffen. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein und viele Männer empfinden das im Alltag als belastend. Oft ist eine operative Korrektur der verlässlichste Weg. In einem ausführlichen Beratungsgespräch untersucht Dr. Beilke den Befund, ordnet die Form der Gynäkomastie ein und empfiehlt Ihnen die passende Behandlung. In manchen Fällen steckt vor allem Fettgewebe dahinter, zum Beispiel bei Übergewicht oder nach Gewichtsschwankungen. Dann spricht man von einer Pseudogynäkomastie. Hier kann eine Fettabsaugung bereits eine sinnvolle Option sein.

Behandlungsdauer 1-3 Std.
Narkose Vollnarkose
Aufenthalt ambulant
Nachsorge Verbandwechsel nach 1, 2, 4 Wochen
Entfernung der Fäden Selbstauflösende Fäden
wieder alltagstauglich nach ca. 1 Wochen

Kurzüberblick

Das Wichtigste auf einen Blick.

Die zentralen Fakten zur Behandlung, zur Nachsorge und zur voraussichtlichen Ausfallzeit finden Sie hier kurz und verständlich zusammengefasst.

Finanzierung

Kosten einer Gynäkomastie

Die Kosten einer Gynäkomastie-OP sind individuell und hängen vor allem davon ab, ob eine Entfernung der Brustdrüse nötig ist oder ob eine Fettabsaugung ausreicht. Im Kostenplan sind in der Regel Narkose, Medikamente, Mieder und Nachkontrollen enthalten, bei Bedarf auch eine Übernachtung. Eine Finanzierung in Raten ist über seriöse Anbieter häufig möglich. Da mögliche Folgekosten von Krankenkassen oft nicht oder nur teilweise übernommen werden, kann eine Folgekostenversicherung zusätzlichen Schutz bieten – auch für seltene Komplikationen, die erst später auftreten.

Ursachen einer Gynäkomastie

Die Behandlung einer Gynäkomastie gehört zu einem wichtigen Schwerpunkt in meiner Praxis. Eine Brustvergrößerung beim Mann kann unterschiedliche Ursachen haben, zum Beispiel hormonelle Veränderungen, bestimmte Erkrankungen oder auch Medikamente. Bei Jugendlichen tritt sie häufig als Pubertätsgynäkomastie auf und bildet sich in vielen Fällen von selbst zurück. Bei Erwachsenen, besonders bei einseitigen Veränderungen, ist eine sorgfältige Abklärung wichtig. Bevor wir eine Behandlung planen, stellen wir eine eindeutige Diagnose, in der Regel durch Untersuchung, Hormonbestimmung und Ultraschall. So können wir sicherstellen, dass keine andere Ursache dahintersteht. Wenn es sich um eine reine Fettansammlung handelt, also eine Pseudo-Gynäkomastie, ist meist keine Entfernung von Drüsengewebe nötig. Dann kann eine Fettabsaugung ausreichen, um die Brustkontur zu harmonisieren.

Ablauf einer Gynäkomastie-OP

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Vor der Gynäkomastie-OP

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Operationsverlauf

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Nachbehandlung

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Risiken & mögliche Nebenwirkungen

Gynökomastie

Methoden zur Behandlung

Eine Gynäkomastie wird in vielen Fällen operativ behandelt. Dabei wird das überschüssige Drüsengewebe entfernt, sodass die Vergrößerung an dieser Stelle nicht weiter bestehen bleibt. Je nach Befund kann der Eingriff sinnvoll mit einer Fettabsaugung im Brustbereich kombiniert werden, um die Kontur harmonisch auszuformen.

Häufige Fragen

Eine Gynäkomastie kann von verschiedenen Fachärzt:innen diagnostiziert werden, zum Beispiel in der plastischen Chirurgie, Urologie oder auch in der Allgemeinmedizin. Für eine sichere Einordnung sind oft Laboruntersuchungen (z. B. Hormone) und ein Ultraschall sinnvoll.

Bei der Operation wird das Drüsengewebe über einen kleinen Schnitt am Rand des Brustwarzenhofs entfernt. Dadurch wird die Ursache der Vergrößerung gezielt behandelt. Je nach Befund kann zusätzlich Fett abgesaugt werden, um die Kontur zu verfeinern. Moderne Techniken ermöglichen dabei meist sehr unauffällige Narben.

Bei einer „echten“ Gynäkomastie ist vermehrtes Drüsengewebe die Ursache. Bei einer Pseudogynäkomastie handelt es sich dagegen vor allem um eine Fettansammlung im Brustbereich.

Vor der OP sollten Sie bestimmte Medikamente nur nach Rücksprache pausieren, vor allem blutverdünnende Mittel. Nach dem Eingriff tragen Sie in der Regel für etwa 4 Wochen einen speziellen Brustgurt. Sport und größere körperliche Belastungen sollten Sie in den ersten zwei bis drei Wochen vermeiden. Ebenso gilt in dieser Zeit: keine Sauna, kein Solarium und keine intensiven Sonnenbäder.

Je nach Umfang des Eingriffs sind Sie oft nach wenigen Tagen wieder arbeitsfähig, manchmal schon nach 2 bis 3 Tagen. In vielen Fällen ist nach etwa einer Woche ein guter Zeitpunkt, um wieder einzusteigen.

In den meisten Fällen ist die Behandlung eine Selbstzahlerleistung. Bei einer echten Gynäkomastie kann im Einzelfall eine Kostenbeteiligung durch die Krankenkasse möglich sein.

Schwellungen und Blutergüsse sind nach dem Eingriff möglich und klingen meist wieder ab. Seltener können Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Asymmetrien im Bereich der Brustwarze auftreten.

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