Gynäkomastie
Wieder wohlfühlen im eigenen Körper.
Mehr Sicherheit im Oberkörper
Gynäkomastie beschreibt eine vergrößerte, weiblich wirkende Brust beim Mann, häufig sind beide Seiten betroffen. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein und viele Männer empfinden das im Alltag als belastend. Oft ist eine operative Korrektur der verlässlichste Weg. In einem ausführlichen Beratungsgespräch untersucht Dr. Beilke den Befund, ordnet die Form der Gynäkomastie ein und empfiehlt Ihnen die passende Behandlung. In manchen Fällen steckt vor allem Fettgewebe dahinter, zum Beispiel bei Übergewicht oder nach Gewichtsschwankungen. Dann spricht man von einer Pseudogynäkomastie. Hier kann eine Fettabsaugung bereits eine sinnvolle Option sein.
| Behandlungsdauer | 1-3 Std. |
| Narkose | Vollnarkose |
| Aufenthalt | ambulant |
| Nachsorge | Verbandwechsel nach 1, 2, 4 Wochen |
| Entfernung der Fäden | Selbstauflösende Fäden |
| wieder alltagstauglich | nach ca. 1 Wochen |
Kurzüberblick
Das Wichtigste auf einen Blick.
Die zentralen Fakten zur Behandlung, zur Nachsorge und zur voraussichtlichen Ausfallzeit finden Sie hier kurz und verständlich zusammengefasst.
Finanzierung
Kosten einer Gynäkomastie
Ursachen einer Gynäkomastie
Ablauf einer Gynäkomastie-OP
- Ausführliche Beratung und transparente Aufklärung
- Sorgfältige körperliche Untersuchung (Abtasten)
- Klare Diagnosestellung auf Basis des Befunds
- Individueller Behandlungsplan passend zur Ursache der Gynäkomastie
1.
Vor der Gynäkomastie-OP
- Narkose: örtliche Betäubung oder Vollnarkose
- Dauer: ca. 1 bis 1,5 Stunden
- Schnittführung: halbmondförmig am Brustwarzenhof
- Entfernung von überschüssigem Fett und Drüsengewebe
2.
Operationsverlauf
- Mehrere Nachsorgetermine bei uns in der Praxis
- Kontrolle der Brustwarze und Wundheilung
- Arbeitsfähig meist nach 3 bis 5 Tagen
- Sport je nach Belastung meist etwa 6 Wochen pausieren
3.
Nachbehandlung
- Vorübergehende Sensibilitätsveränderungen im Brustbereich
- Entzündungen (selten)
- Narbenbildung
- Möglich sind spätere Asymmetrien
- Sehr selten: Durchblutungsstörungen an der Brustwarze (z. B. Einfallen oder Teilverlust)
4.
Risiken & mögliche Nebenwirkungen
Gynökomastie
Methoden zur Behandlung
Häufige Fragen
Wer kann eine Gynäkomastie feststellen?
Eine Gynäkomastie kann von verschiedenen Fachärzt:innen diagnostiziert werden, zum Beispiel in der plastischen Chirurgie, Urologie oder auch in der Allgemeinmedizin. Für eine sichere Einordnung sind oft Laboruntersuchungen (z. B. Hormone) und ein Ultraschall sinnvoll.
Wie funktioniert die Gynäkomastie OP?
Bei der Operation wird das Drüsengewebe über einen kleinen Schnitt am Rand des Brustwarzenhofs entfernt. Dadurch wird die Ursache der Vergrößerung gezielt behandelt. Je nach Befund kann zusätzlich Fett abgesaugt werden, um die Kontur zu verfeinern. Moderne Techniken ermöglichen dabei meist sehr unauffällige Narben.
Was unterscheidet eine echte von einer unechten Gynäkomastie?
Bei einer „echten“ Gynäkomastie ist vermehrtes Drüsengewebe die Ursache. Bei einer Pseudogynäkomastie handelt es sich dagegen vor allem um eine Fettansammlung im Brustbereich.
Was muss man vor und nach der Gynäkomastie Behandlung beachten?
Vor der OP sollten Sie bestimmte Medikamente nur nach Rücksprache pausieren, vor allem blutverdünnende Mittel. Nach dem Eingriff tragen Sie in der Regel für etwa 4 Wochen einen speziellen Brustgurt. Sport und größere körperliche Belastungen sollten Sie in den ersten zwei bis drei Wochen vermeiden. Ebenso gilt in dieser Zeit: keine Sauna, kein Solarium und keine intensiven Sonnenbäder.
Wie lange ist man nach der Gynäkomastie Behandlung arbeitsunfähig?
Je nach Umfang des Eingriffs sind Sie oft nach wenigen Tagen wieder arbeitsfähig, manchmal schon nach 2 bis 3 Tagen. In vielen Fällen ist nach etwa einer Woche ein guter Zeitpunkt, um wieder einzusteigen.
Zahlt die Krankenkasse Gynäkomastie OP?
In den meisten Fällen ist die Behandlung eine Selbstzahlerleistung. Bei einer echten Gynäkomastie kann im Einzelfall eine Kostenbeteiligung durch die Krankenkasse möglich sein.
Welche Risiken gibt es bei einer Gynäkomastie OP?
Schwellungen und Blutergüsse sind nach dem Eingriff möglich und klingen meist wieder ab. Seltener können Infektionen, Wundheilungsstörungen oder Asymmetrien im Bereich der Brustwarze auftreten.