Nachsorge nach Brustvergrößerung

Gut begleitet durch die Heilung

Die Nachsorge nach einer Brustvergrößerung ist entscheidend dafür, dass das Ergebnis natürlich wirkt und stabil einheilt. Sie unterstützt die Heilung, hilft dabei, dass die Implantate in der geplanten Position bleiben, und beeinflusst auch den Narbenverlauf. Neben der OP selbst spielen vor allem Schonung, passende Pflege, konsequenter UV-Schutz und das Einhalten der empfohlenen Zeitfenster eine wichtige Rolle.

Unsere Nachsorge folgt klaren, medizinisch sinnvollen Phasen und wird bei den Kontrollterminen individuell auf Sie und Ihren Heilungsverlauf abgestimmt. Sie bekommen einen strukturierten Plan mit Orientierung zu Sport, Schlafposition, UV-Schutz und Narbenpflege – von der ersten Schonzeit bis zur gezielten Optimierung des Heilungsbilds.

Heilungsplan

Die typischen Phasen der Nachsorge

Die Nachsorge nach einer Brustvergrößerung verläuft in typischen Phasen. Das hilft Ihnen, den Heilungsverlauf besser einzuordnen, zu wissen, was normal ist und wann es sinnvoll ist, sich bei uns zu melden. Gerade die ersten Wochen sind wichtig für ein stabiles, ästhetisches Ergebnis.

Sie erhalten von uns einen individuell abgestimmten Nachsorgeplan, der Ihnen klar zeigt, was in welcher Phase sinnvoll ist und worauf Sie achten sollten.

Tag 1 bis 7

Hinweis bei Eigenfett: Anfangs kann die Brust voller wirken, weil nicht alles Fett dauerhaft einheilt

D

Direkt nach der OP

Woche 2 bis 6

S

Stabilisierung

Woche 7 bis 12

F

Formfindung

klarer Zeitplan

Sport nach der Brust­vergrößerung

Damit alles sicher einheilt und die Implantate stabil in Position bleiben, sollte Sport Schritt für Schritt gesteigert werden. Diese Orientierung hilft Ihnen, die Belastung in der Heilungsphase sinnvoll aufzubauen.

Hinweis: Implantate unter dem Muskel brauchen oft etwas länger Schonzeit

Sensibilität & Narbenheilung

Sensibilitäts­veränderungen nach der OP

Narbenpflege nach der Brust­vergrößerung

Normaler Heilungsverlauf & Warnzeichen

Nach einer Brustvergrößerung sind einige Veränderungen ganz normal. Dazu gehören Schwellungen, ein Spannungsgefühl, leichte Asymmetrien sowie Taubheit oder Kribbeln. Auch dass die Brust in den ersten Wochen zunächst etwas „hoch sitzt“ („high breast pole“) und sich erst nach und nach absenkt, ist typisch.

Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie starke einseitige Schmerzen haben, eine plötzlich zunehmende Schwellung bemerken oder wenn Rötung und Überwärmung auftreten. Auch austretende Flüssigkeit, Fieber oder deutlich harte Stellen sollten wir zeitnah abklären. Bei Eigenfett ist das besonders wichtig, um seltene Fettnekrosen auszuschließen.

Häufige Fragen

Als Orientierung gelten häufig etwa 6 Wochen Sportpause, 6 bis 12 Wochen ohne intensive UV-Strahlung und Hitze sowie rund 4 bis 6 Wochen Kompressionsbekleidung. Die genauen Zeitfenster stimmen wir im Rahmen unseres strukturierten Nachsorgeplans individuell auf Ihren Heilungsverlauf ab.

Der Stuttgarter Gürtel stabilisiert die Implantatlage und kann ein Hochrutschen verhindern. Typischerweise wird er 1 bis 2 Wochen durchgehend getragen, danach je nach ärztlicher Empfehlung. Bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett ist kein Brustgurt nötig, dafür ist Kompression an den Entnahmestellen wichtig.

Der medizinische BH unterstützt die Formgebung und Stabilität in der Heilungsphase. Üblich sind etwa 4 bis 6 Wochen, oft Tag und Nacht. Danach ist je nach Heilungsverlauf der Wechsel auf Sport- oder Soft-BHs möglich.

UV-Strahlung und starke Hitze können die Narben dunkler pigmentieren, Entzündungen begünstigen und die Heilung verzögern. Deshalb empfehlen wir, Solarium und intensive Sonne für mindestens 6 Wochen konsequent zu meiden. Danach gilt: Narben immer konsequent mit LSF 50 schützen.

In den ersten 1 bis 6 Wochen empfehlen wir Rückenlage, am besten leicht erhöht, zum Beispiel mit einem Keilkissen. Ab etwa Woche 6 bis 7 ist seitliches Schlafen meist wieder möglich. Bauchlage bitte frühestens ab Woche 7 bis 12, je nach Implantatlage und Heilungsverlauf.

Meist ab etwa Woche 2 bis 3, sobald wir es bei der Kontrolle freigeben.

Bei Fragen stehen wir Ihnen
jederzeit gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns per Telefon, E-Mail oder einfach über das Kontaktformular.